Zum Stück

Eine Bühne, drei Frauen, unzählige Facetten einer Fragestellung: Wie geht die moderne Gesellschaft mit der Erkenntnis um, von einer Gleichstellung weit entfernt zu sein?

 «Vielleicht bist du die freieste Frau von uns allen. Nora, Nora, Nora. Ich wüsste so gern, was aus dir geworden ist. Die Wiederholung tarnt sich als das Wunderbare. Und wir sitzen auf den Balkonen und klatschen.»

Was Henrik Ibsen vor 140 Jahren mit der Frauenfigur Nora verhandelte, wird als Dokufiktion von der Theatergruppe Grenzgänger neu gedacht.

Besetzung

Inszenierung: Bettina Glaus
Stücktext: Eva Rottmann
Spiel: Vera Bommer, Kathrin Veith, Fabienne Trüssel
Bühne: Barbara Pfyffer
Umsetzung Bühnenbild: Phil Wagner
Kostüme: Medea Karnowski
Licht: Stefan Jaeggi
Tonspur: Giancarlo Della Chiesa
Auge von Aussen: Anne-Christine Gnekow
Vermittlung: Anaïs Grütter
Assistenz: Julia Arnold
Fotos. Dominik Wunderli
Produktion: www.grenzgaenger-luzern.com
Ko-Produktionspartner: Kleintheater Luzern, Tojo Theater Reitschule Bern,  Theater im Burgbachkeller Zug

Spieldaten

Aarau: SA 5. & DI 8. 20.00 Uhr Novemeber 2022, alte Reithalle Bühne Aarau

Langenthal: Samstag 26. Novemebr, 20.00 Uhr 2022, Theater 49, Stadttheater Langenthal

Luzern: 19/20/21/22 Dezember Theater Pavillon Luzern

Da waren wir schon

Luzern: Premiere 28. Septemer – 1.Oktober 2021, Theaterpavillon Luzern

Stans: Samstag 23.10.2021, Chäslager Stans

Zug: Mittwoch 17. und Donnerstag 18. November 2021 Burgbachkeller Zug

Zürich: Freitag 20. und Samstag 21. Mai 2022, Keller 62

Bern: Donnerstag 26./ Freitag 27./ Samstag 28. Mai 2022, Tojo Theater Bern

Schwyz: Samstag 3. September 2022 (Abgesagt)

Workshops «Nora Feminist» Feministischer Workshop für alle Economiefeministe

Nora Feministe:

Feministischer Workshop für alle Economiefeministe

In «Nora Nora Nora» prallen unterschiedliche Perspektiven zum Thema der Gleichstellung in Gesellschaft und Familie aufeinander. Zusammen mit Economiefeministe laden wir die Zuschauer:innen vor der Aufführung zu einem Workshop ein. In Form eines gemeinsamen Austausches und kleinen Inputvortrags tauschen wir uns über feministische Sichtweisen auf unbezahlte Care-Arbeit aus. Bettina Glaus, Regisseurin von «Nora Nora Nora», gibt im Rahmen des Workshops Einblick in den Probeprozess.

Alle Menschen sind auf die Sorge und damit auf die Arbeit anderer Menschen angewiesen – mal weniger, mal mehr. Und ganz bestimmt mehr als den meisten bewusst ist. Denn rund 70 Prozent aller Arbeit in der Schweiz ist sogenannte Sorge- und Versorgungsarbeit. Und nur ein kleiner Teil davon ist bezahlt: im Gesundheitswesen, in der Betreuung und bei der Bildung. Der grösste Teil dieser Arbeit findet unbezahlt in den Haushalten statt: in der Kinderbetreuung, in der Pflege von Angehörigen und als Hausarbeit.
Anja Peter und Lisa Briner – beide Co-Geschäftsleiterinnen von Economiefeministe – eröffnen eine feministische Perspektive auf Ökonomie und Gesellschaft, die Arbeit von Frauen ins Zentrum stellt.
Wir freuen uns, mit Zuschauer:innen aller Geschlechter vor der Aufführung in einen Austausch zu treten und danach gemeinsam das Stück zu besuchen.

Anmeldung per Mail an: mail@buehne-aarau.ch.

 

 

Vergangener Workshop:

«Gleichgestellt? Noch lange nicht!»

Bist du interessiert an Themen wie Gleichstellung, Gender und Geschlechterrollen und würdest dich ihnen gern mal von der künstlerischen Seite annähern? Beabsichtigst du, dir das Theaterstück «Nora Nora Nora» in Luzern, Stans oder Zug anzusehen? Möchtest du dich anschliessend gemeinsam mit anderen Frauen intensiver mit dem Thema des Stücks auseinandersetzen? Dieser Workshop gibt dir die Gelegenheit dazu.

Willkommen im Zeitalter der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten, Frau zu sein! Im Theaterstück «Nora Nora Nora» – inspiriert von Henrik Ibsens «Nora oder Ein Puppenheim» – werden Rollenbilder und Familienmodelle auf unverstaubte und humorvolle Weise thematisiert und hinterfragt. Es stehen drei Noras auf der Bühne, die um ihre Selbstbestimmung, die Macht zur Selbstdefinition und Selbstverwirklichung fighten, tanzen und träumen. Vor allem aber wirft «Nora Nora Nora» die Frage auf, wo unsere Gesellschaft heute in Sachen Gleichstellung steht.

Wie stark identifizierst du dich mit Nora 1, Nora 2 oder Nora 3? Wo stehst du in deinem Leben(slauf)? Was sagt das Theaterstück zur aktuellen Situation der Frauen? Möchtest du manchmal davonlaufen, ausbrechen, etwas ganz Neues wagen?

Wir nehmen die Stimmung und die Themen des Theaterstücks auf, blicken zusammen nach innen und tauschen uns aus. Du schaust in den Spiegel und wagst einen Blick in deine Zukunft.

SA, 02.10.2021, Theater Pavillon Luzern, 14 bis 17 Uhr

MI, 27.10.2021, Foyer Pestalozzi Saal Stans, 18.30 bis 21.30 Uhr        

FR, 19.11.2021, Frauenzentrale Zug, 18 bis 21 Uhr

 Kosten:                      CHF 150

 Teilnehmende:        max. 15 Frauen

Bei Interesse melde dich frühzeitig an: mail@dianadefeminis.ch.

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